orchideen pflege und vermehrung
die orchideen pflege ist keine hexerei, denn dank moderner züchtung existieren viele robuste formen, die den einen oder anderen pflegefehler verzeihen und somit auch für anfänger geeignet sind.
meine erste orchidee, eine dendrobium phalaenopsis, habe ich übrigens in einem supermarkt erworben. einmal angefixt, wurden es dann schnell mehr und ich begann mich auch für arten abseits von cambria, phalaenopsis und co. zu interessieren.
die meisten der hier vorgestellten orchideen lassen sich unter wohnzimmerbedingungen kultivieren, denn ich besitze kein gewächshaus. lediglich ein ausrangiertes aquarium dient mir zur aufzucht der jungpflanzen.

phalaenopsis deliciosa
orchideen basiswissen
die orchideen (orchidaceae) bilden eine eigene familie innerhalb der ordnung der spargelartigen (asparagales). zu ihr zählen mehr als 800 gattungen, die geschätzt so um die 25.000 natürlich vorkommende arten beinhalten. dazu kommen noch mehrere tausend zuchtformen.
orchideen sind, mit ausnahme des südpols, weltweit zu finden. einige sind auch bei uns heimisch. sie wachsen entweder terrestrisch (in der erde), lithophytisch (auf/zwischen steinen) oder epiphytisch (auf bäumen sitzend).
da sich orchideen an sehr unterschiedliche lebensräume angepasst haben, kann man pauschale aussagen, wie z. b. “ein schnappsglas wasser pro woche reicht” nicht treffen. bei der pflege gilt es die individuellen bedürfnisse der jeweiligen art/sorte zu berücksichtigen. einige mögen es ganzjährig warm, andere hingegen kommen nur zur blüte, wenn sie kalt überwintert werden.

vuylstekeara cambria “lensing’s favorit”
die vermehrung kann durch samen (etwas schwierig), stecklinge oder teilung erfolgen. einige arten können kindel (tochterpflanzen) an ihren trieben oder blütenstängeln ausbilden.
die triebe und verdickungen werden als pseudobulben bezeichnet.