Hallo,
ich habe erst seit einigen Wochen 3 Phalaenopsis-Orchideen. Eine davon bekommt nun gelbe Blätter und ein Blütenstängel bekommt zwar Knospen, aber diese werden auch gelb und gehen ein. Auf Staunässe habe ich geachtet… was kann ich tun? Eine schöne cambria habe ich letzten Spätsommer geschenkt bekommen – seither blüht sie nicht mehr und hat auch leicht schrumpelige Blätteransätze (direkt über der Erde, diese Art Knollen).Vielen Dank
ihr Anfänger
zur cambria:
bei den schrumpeligen blattansätzen handelt es sich um sog. bulben. diese dienen z. b. als wasserspeicher und sind ganz normal. eine abgeblühte cambria bildet keine neuen blüten mehr aus, es kann sogar sein, dass sie ihre blätter verliert und nur noch die bulben bestehen bleiben. nach der blüte erscheint aber ein neuer trieb, dieser blüht dann in der regel nach ca. einem jahr, meist im frühjahr.
der neue trieb ist zuerst schlank und bildet dann seine bulbe aus. daran erkennen sie, dass ihre cambria blühfähig ist.
zur phalaenopsis:
wenn die phalaenopsis ihre blütenknospen abwirft, dann kann dies unterschiedliche ursachen haben, wie z. b. zu wenig licht, oder sie ist zu kalt platziert. es kann sich jedoch auch um eine reaktion auf die umstellung handeln, da sie die orchidee erst kürzlich erworben haben. abhilfe könnte ein rückschnitt des blütenstängels bis auf die unteren drei oder vier knoten (bild rechts) schaffen.
die ursachen für gelbe blätter sind vielfältig (z. b. überdüngung, bakterien, schädlinge), hier ein urteil abzugeben ohne die orchidee zu sehen ist mir nicht möglich. werden denn alle blätter gelb, oder nur eines? das phalaenopsen ab und an mal ein blatt verlieren, ist nämlich nichts ungewöhnliches.


21 kommentare
Ich habe auch eine Cambria letztes Jahr gekauft. Seit dem hat sie nicht mehr geblüht. Nachdem ich aber beide Orchideen (Cambria und Phalaenopsis) in Seramis umgetopft habe, blühen beide, die Phalaenopsis hat sogar 4 neue Triebe mit Blüten.
ich habe mich an seramis noch nicht versucht und würde es für meine epiphytischen orchideen auch nicht einsetzen, da es mir hierfür zu fein scheint.
aber wenn es bei ihnen funktioniert, ist ja alles bestens.
Habe seit 1 Monat eine Cambria, die ebenfalls gelbe Blätter bekommen hat (die äußersten bei den Bulben). Habe mich wg. der Wasserhärte meiner Stadt erkundigt. Wie befürchtet liegt der Wasserhärtegrad zw. 13 und 14. Kann das auch ein Problem sein/werden? Leider komme ich während d. Wintermonate nicht an Regenwasser…
Lg Fay
das bei der cambria ab und zu mal ein blatt gelb wird, ist nichts ungewöhnliches. was die wasserhärte angeht: wenn sie auf nr. sicher gehen wollen, dann kaufen sie sich einen wasserfilter – britta oder so was ähnliches.
wir haben hier in mannheim einen °dh von 18-20. für ca. 2 jahre habe ich meine orchideen (auch die cambria) damit gegossen und konnte keine negativen auswirkungen beobachten. wie das aber auf die ganz lange sicht aussieht, kann ich nicht beurteilen, da ich schon seit geraumer zeit gefiltertes wasser verwende.
Ich benutze auch Britafilter und hab keine Kalkflecken,weil hab ich sehr kalkiges Wasser bei mir.
wenn Orchideen bei mir nicht nmehr blühen wollen, verändere ich sofort den Standort und giesse nur noch mit Kamillentee. Diesen Tipp habe ich von einer Freundin und er klappt hervorragend.
interessant :-)
verwenden sie den kamillentee pur oder verdünnt ..?
Ich habe seit langen cambria,bin sehr zufrieden sehr leichte Pflege.
Nur feucht halten,(Drucksprüher) kaum Dünger verwenden,
wenn die Blüte austreibt wenig mehr düngen.
ganz leicht ganz einfach.
wie sie an den vielen fragen hier erkennen können, ist es eben nicht für alle so einfach :-)
Meine Cambria hat nun schon über ein halbes Jahr lang nur noch diese sogenannten Bulben. Sie sind sehr schön grün, sehen also nicht krank aus. Leider kam aber bisher kein neuer Trieb. Es tut sich überhaupt nix. An was kann das liegen. Oder ist das normal so???
da sie zur pflege nichts schreiben kann ich nur vermutungen anstellen: steht sie vielleicht zu dunkel, kühl oder erhält zuwenig wasser ..?
Hallo Frau Doktor,
meine wunderschön-blühende Cambria war von heute auf morgen mit unzähligen Blattläusen übersäht. Obwohl schon über einen Monat keine neue Pflanze zu meiner Sammlung hinzukam… Sie blüht jetzt schon ca. 2 Monate aus einer Bulbe.
Beim Abbrausen ist mir leider eine kleine bzw. die einzige weitere Bulbe abgebrochen :(
Wird die Mutterpflanze weitere Bulben bilden? Die kleine Bulbe (ca. 10 cm groß mit einem langen Blatt wird wohl ganz ohne Wurzeln nicht mehr zu retten sein, oder? Im Moment steht sie in einem Wasserglas.
Das ist alles so ärgerlich… :’(
Hoffentlich kommen wenigstens die Blattläuse nicht wieder und meine Cambria übersteht meine Ungeschicklichkeit… :(
Danke für Ihre Antwort.
Freundliche Grüße
Evelyn
keine sorge, die mutterpflanze wird in ein paar wochen neue triebe bilden. ob die bulbe anwurzelt, kann ich nicht mit sicherheit sagen, da habe ich schon beides erlebt. aber die chancen dafür sind gut.
Danke für die schnelle Antwort und Ihre tolle Seite! :)
Soll ich die Bulbe erstmal im Wasserglas lassen oder
besser in frisches Substrat einpflanzen?
Ich werde Sie informieren, was aus den beiden geworden ist!
Vielen lieben Dank!
wenn sie nicht tiefer als einen zentimeter im wasser sitzt, können sie sie drinlassen. substrat geht auch, dann würde ich aber einmal täglich sprühen. oder sie setzen sie in feuchtes spaghnummoos.
Wie topfe ich die Cambria denn um?
Guten Morgen,
wie versprochen, melde ich mich noch einmal wegen meiner Cambria (bzw. meiner Beallara Peggy Ruth Carpenter Morning Joy).
Die Mutterpflanze hat mittlerweile 2 neue Triebe bekommen, die sehr schnell wachsen. :)
Die abgebrochene Bulbe hatte ich in Spaghnummoos gesetzt und jeden Morgen besprüht. Nach Umstellen in einen wärmeren Raum ist allerdings vor 3 Wochen das Blatt gelb geworden und abgefallen. Jetzt habe ich die immer noch schön grüne Bulbe wieder in ein Wasserglas gestellt. Richtige Wurzeln hat sie nicht bekommen, allerdings hat sie ein paar ganz kurze feine Fransen.
Soll ich die Bulbe weiterhin pflegen oder langsam aufgeben?
Viele Grüße!!
vier wochen zeit würde ich ihr noch geben.
Hallo,
auf der Suche nach einer Antwort bin ich auf Ihre Seite gestoßen. Ich habe zwar kein Problem mit meinen Orchideen, aber vielleicht finde ich hier dennoch einen Rat. ;) Ich bin nämlich nur ein Laie und habe mich mit diesem Thema noch nie wirklich beschäftigt.
Ich mag Orchideen und habe somit im Laufe der Zeit die eine oder andere Pflanze geschenkt bekommen. (Phalenopsis und Cambria) Jetzt haben sie sich angesammelt, trotz Nordfenster in einer Neubauwohnung in der Stadt und ohne übertriebene Pflege. *lach*
Sie blühen, sie wachsen und erfreuen mich.
Jetzt dachte ich mir, ich könnte mir mein eigenes Orchideenbeet machen und die ganzen einzelnen großen, kleinen und winzigen Töpfe zusammenpflanzen.
Denken Sie, das wäre möglich? Und was würde sich dafür am besten eignen? So wie es aussieht haben alle Töpfe das gleiche drin. Sieht aus wie Mulch. Ich habe aber auch noch Orchideen-Seramis zur Verfügung, falls das besser ist. Ich weiß auch gar nicht, wie das überhaupt ist mit Orchideen, da sie die Feuchtigkeit doch aus der Luft aufnehmen…dachte ich. Da muss das Beet ja nicht tief sein, oder?
Sie sehen, ich habe eigentlich so gar keine Ahnung. ^^ Aber was nicht ist, kann ja noch werden. :)
Über ein Feedback Ihrerseits oder auch von den Lesern würde ich mich sehr freuen.
LG
Nadine
da ich das in der form noch nicht probiert habe, sage ich mal: es sollte möglich sein.
zusammen pflanzen können sie orchideen, die ähnliche bedürfnisse an licht, wasser und temperatur haben.
das wasser sollte sich im beet nicht anstauen können.
orchideensubstrate für die epiphytisch (auf bäumen) wachsenden arten, ähneln rindenmulch, denn sie enthalten kleine rindenstücke.
sie müssen nicht das markenprodukt verwenden, aber mit seinen tonstücken sieht es schicker aus als die rein auf rinde basierenden.
die grundlagen der orchideenkultur kann ich ihnen in einer antwort nicht vermitteln. einfach mal probieren ob es klappt. auch ich habe durch meine fehler gelernt :-)
sehr schick kann es übrigens auch aussehen, wenn sie die einzelnen töpfe an einem alten baumstamm befestigen und mit etwas moos dekorieren.
Vielen Dank. So etwas wie den Baumstamm hatte ich mir vorgestellt. :)
Da der überwiegende Teil epiphytisch ist (wieder ein neues Wort dazugelernt ;), werde ich wohl ein 2-Stufenbeet mit Mulch und Steinen einrichten. Und darüber ein Moos-Holz-Geäst für die Winzlinge.
Mal schauen, was daraus wird und wie viele Fehler auftreten. ;)
LG
Nadine